Erziehungsparty               >>Termine

Es muss nicht immer Tupper sein ...

Ein super Verhältnis zu seinen Kleinen, weniger Stress und Sorgen ... mehr Harmonie in der Familie, klare Regeln, die eigenen Bedürfnisse sanft, sicher und erfolgreich umgesetzt ...

Wie verlockend und einfach klingen diese Worte aus unzähligen Erziehungsratgebern und wöchentlichen Nanny-Sendungen.

Wenn’s doch nur so einfach wäre.

Erziehungskurse werden zahlreich angeboten, doch wie soll man die Termine auch noch unterbringen? Und wer passt abends auf die Kleinen auf?

Ein richtiges Familientraining müsste es sein, eins in gewohnter Umgebung mit netten Bekannten.

Denn oft ist man als Mami reif für die Couch, warum dann nicht gleich den Coach ins Wohnzimmer? Gemeinsam mit ein paar netten befreundeten Mamis bei Chips und Keksen sich eine eigene Supernanny gönnen? So eine wie, die aus dem Fernsehen.

Bequem im Wohnzimmer, einmal die Woche, in entspannter Atmospähre und gemeinsam mit Freundinnen trainiert es sich leicht, wie einfach Familie eigentlich ist und wie man einen vorpubertären Kaktus umarmt.

Luxus? Nein! Im Gegenteil. Ganz einfach.

Folgen Sie nur der Anleitung:

So veranstalte ich eine Erziehungsparty

  1. Kontakt mit Kay Rurainski aufnehmen und Termin vereinbaren
  2. Sie bekommen Handzettel zum Verteilen und Aufhängen
  3. Freundinnen, Bekannte, Interessierte einladen
  4. Hören wie man einen Kaktus umarmt
  5. Bei Interesse Gordon-Familientraining

Ich stelle Ihnen Infomaterial und Einladungen zur Verfügung.
Sie bieten Platz und Stühle.
Anfahrt, Getränke und Snacks werden durch die Abendkasse (5,- EUR) gedeckt.

Ihr Engagement wird honoriert!

Wenn Sie eine Party organisieren, bekommen Sie eine 50%-Gutschrift für die Teilnahme am Gordon-Familientraining.

Kommt ein Gordon-Familientraining bei Ihnen zustande ...

  • ist Ihre Teilnahme kostenlos
  • zahlt ihr Partner nur die Hälfte

Es lohnt sich also. Vor allem durch Erkenntnisse und Fähigkeiten, mit denen Sie Ihrem Familienalltag ganz neue Qualitäten verleihen. Endlich weniger Streiten und besser motivieren.

Hier nehmen Sie Kontakt auf ...


Stuttgart, 12.12. 2006
Königsweg Selbsterziehung

Mit rund 400 Anweisungen werden Kinder pro Tag konfrontiert. Kein Wunder, wenn sie da Widerstand leisten, denn sie fühlen sich abgelehnt, sagt Kay Rurainski. Der Stuttgarter Heilpädagoge leistet in Kooperation mit dem Jugendamt Erziehungshilfe vor Ort.

VON BRIGITTE JÄHNIGEN

Supernanni statt Tupperparty dachten sich drei Mütter und luden Rurainski in ihre Familien zum Vortrag über das Gordon-Familientraining ein. Denn nicht nur sie erleben immer wieder: Den Königsweg zwischen autoritärer und antiautoritärer Erziehung zu finden ist ziemlich schwierig. "Ich habe ständig Forderungen und Befehle an meine Kinder, aber überhaupt keine Lust, sie anzuschnauzen", sagt Marie M., Mutter von zwei Vorschulkindern. "Ich kann bei Problemen nicht vernünftig reagieren, bin dann viel zu schnell von null auf hundert", sagt Kathrin Sch., Mutter von drei pubertierenden Teenies. "Mein Sohn steht sich selbst im Weg, der hat grad ziemliche Schwierigkeiten in der Schule", benennt Beate N., Mutter eines Erstklässlers, ihr Problem.

Kay Rurainski, Mitglied im Berufsverband für Heilpädagogen, zeigt an Beispielen die ganz alltägliche Misere: Die - vielleicht auch noch gebrüllte - Forderung, "Ihr sollt jetzt endlich ruhig sein", sei nicht geeignet, Empathie für die Mutter zu wecken. Besser sei es zu sagen: "Ich hätte gern eine halbe Stunde Ruhe für mich." Dieser humanistische Ansatz berge die Lösung für das Kind. "Es wird das Bedürfnis der Mutter besser nachvollziehen können, denn es liebt sie ja", so Rurainski. Leider aber sei die normale Sprache ziemlich destruktiv. Mit schnellen Urteilen wie "nie hörst du mir zu" und häufigen Anweisungen, etwa "hol doch mal", ständen sich auch Erwachsene bei der friedlichen Kommunikation im Weg und seien damit schlechte Vorbilder für ihre Sprösslinge.

Vorwurfsfreies sachliches Formulieren ist der Weg, Selbsterziehung das Mittel und die Veränderung des Verhaltens das Ziel beim Gordon-Familientraining auf der Basis von Thomas Gordons Erziehungshilfe "Familienkonferenz", das die Mütter nun in einem Seminar lernen wollen. Nach dem Kinder- und Jugendhilfegesetz von 1990 kann das zuständige Jugendamt nach einer Bedarfsabwägung die Kosten für das Seminar übernehmen. Interessierte Familien melden sich bitte bei Kay Rurainski, Telefon 0711 292858.



Quelle: Stuttgarter Nachrichten

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