Familienkonferenz

Sie haben es satt, die Regeln des Zusammenlebens jeden Tag aufs Neue auszudiskutieren? Fernsehen, Computer, Tisch abräumen, Zimmer aufräumen, Hausaufgaben, Abendbrotzeit, Hilfe im Haushalt, Jacke aufhängen, kleinen Bruder ärgern ... die Aufzählung ließe sich beliebig lange fortsetzen.

Ok. Der meiste Stress rührt aus unserer "normalen" Sprache. Wenn ein Mensch 400 Mal am Tag gesagt bekommt, was er tun oder lassen soll, entwickelt er Widerstand gegen diese Anweisungen. Aber: Unsere Sprache ist von solchen Anweisungen (Du-Botschaften) geprägt. Das Resultat:
  1. Kinder die sich verweigern. Mehr oder weniger.
  2. Verschleiß im Erziehungsalltag mit Botschaften, die wenig bewirken. Tatsächlich bewirken sie das Gegenteil von dem, was wir erreichen wollen.
"Wenn du etwas tust was du immer getan hast, wirst du auch die Ergebnisse erzielen, die du immer erzielt hast."

Oder anders herum:

"Wenn du andere Ergebnisse als bisher erzielen willst, musst du etwas anders tun, als du bisher getan hast."

Logisch?

Etwas anders tun? Genau. Seine sprachlichen Gewohnheiten ändern, zum Beispiel.
Wie? Siehe hier => Gordon-Familientraining

Bis diese Gewohnheiten etabliert sind, unterstütze ich Sie gerne auch bei regelmäßigen Familienkonferenzen bei Ihnen zu Hause. Das heißt, dass sich alle Familienmitglieder mit mir als Moderator regelmäßig zusammenfinden. Gemeinsam (also mit Kindern und Eltern) erstellen wir eine Liste der Dinge die getan werden sollen, eine Liste der Bedürfnisse der einzelnen Familienmitgliedern und entwickeln daraus Regeln.

Merke: Wenn diejenigen, die von den Auswirkungen der Regeln betroffen sind, die Regeln mit entwickeln, ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich an die Regeln halten ungleich größer, denn es sind ihre Regeln.

Beispiel: Ein Sohn fragte seine Mutter jeden Tag, wenn er spät nachmittags nach Hause kam, ob er fernsehen dürfe. Die Mutter stöhnte schon jedesmal laut auf und verbat es ihm, worauf der Junge zunehmend frustriert, aggressiv und wenig kooperativ wurde. Die Mutter kam schließlich zu der Ansicht, der Junge sei von Fernsehsucht bestimmt und habe kein Interesse an der Familie. Zuhören (eine tolle Sache!) im Rahmen der Familienkonferenzen brachte folgendes ans Licht: In Wirklichkeit wollte der Bub am Montag, am Donnerstag und am Sonntag jeweils 30 bis 45 Minuten schauen. Bitte?! Sie können sich vorstellen, dass die Regel dafür schnell gefunden werden konnte.

Der regelmäßige Besprechungsrhythmus und ein leicht zu führendes System, um die vereinbarten Dinge und ihre Erfüllung zu protokollieren, bringt endlich die Energie der einzelnen Familienmitglieder zusammen.

So schonen Sie Ihre Nerven und - ehrlich - auch die Ihrer Kinder.

Interesse?

Telefon 0711 292858 oder hier.